zur navigation

Marke Bundespräsident 8. Januar 2012

Veröffentlicht von admin in : Kommunikationspolitik, Marke, brand , einen kommentar schreiben

Betrachtet man den Bundespräsident als Marke, dann man man sagen, die Marke ist stark beschädigt. Nicht Medien haben dazu beigetragen sondern der Amtsträger selbst. Seine Kunden,die Bürger sind irritiert und wenden sich ab,eine bedrohliche Lage für die Demokratie.
Die Bohrinsel ist bei leichter See gekentert, es droht eine Ölpest und die Eigentümer informieren die Oeffentlichkeit nur schleppend. Stellen wir uns dort nur den Aufschrei der Politliker vor. Nur im eigenen Lager herrscht zuweilen betretenes Schweigen. Zu einer glaubwürdigen Kommunikationspolitik gehört :
1. Fakten ungeschminkt auf den Tisch
2. Fehler eingestehen, sind sie noch so schwer
3. Demut zeigen
Ein Ruecktritt schliesst das nicht aus, unbedingt notwending ist er aber auch nicht.

Share

Mappus verglüht in Widersprüchen 27. März 2011

Veröffentlicht von admin in : Allgemeines , kommentare geschlossen

Atom mobilisiert die Wähler . Kommentar folgt!

Share

Marke zu Guttenberg nach Rücktritt 2. März 2011

Veröffentlicht von admin in : Kommunikationspolitik , einen kommentar schreiben

Politiker sind Marken und unterliegen den gleichen Gesetzen, wie Produkt und Unternehmensmarken. Verbindet man mit Karl-TRheodor zu Guttenberg die Attribute jung, dynamisch und durchsetzungsfähig, so dürften sie nicht gelitten haben. Ganz im Gegenteil, gerade in der Krise hat er jetzt Mut und Konsequenz bewiesen. Er hat auch über zwei Wochen das getan, wofür ihn die Bürger in seinem Wahlkreis gewählt haben, nämlich authentisch und standhaft zu bleiben. Ihnen war und ist er verpflichtet. Er selbst wird genau wissen, ob er das Vertrauen noch verdient oder nicht. Meinungsumfragen sind da nicht geeignet.
Selbstverständlich findet heute Politik in den Medien statt, Print, TV, Radio, aber auch im Netz. Meinung wird gemacht, kann sich aber auch im Dialog mit dem User entwickeln. Auch zur Markenbildung und Pflege werden die sogenannten Social Media, wie facebook und twitter immer wichtiger. Wir müssen verstehen, dass Marken von den Usern gemacht werden und nicht durch PR gesteuert. Meinung entsteht ohne Filter des Themensettings klassischer Medien. Im Fall zu Guttenberg hat sich von der Seite der politischen Gegner sehr viel medialer Druck aufgebaut, der nicht mehr durch die andere Seite der öffentlichen Meinung abgefedert werden konnte. Die Rücktrittsentscheidung ist menschlich, und darin wiederum liegt die Chance einen Markenrelaunch durchzuführen.
Objektiv sind die fehlerhaften Zitate unentschuldbar, einen direkten Vorsatz können wir noch nicht erkennen. Die Prüfungen der Universität Bayreuth werden dies jedoch hoffentlich aufklären. In dieser Phase ist die Rücktrittserklärung ebenfalls konsequent und stimmt mit dem Markenkern von zu Guttenberg überein.
Sicher, die Marke ist beschädigt, sie kann nach meiner Meinung jedoch in absehbarer Zeit wieder neu positioniert werden.

Share

Wahl in Hamburg 20. Februar 2011

Veröffentlicht von admin in : Kommunikationspolitik, Zielgruppen , einen kommentar schreiben

Zu einer Personenwahl hochstilisiert wurde diese Wahl von den Medien. Dieser Wahltag ist der Auftakt in einen Wahlmarathon 2011, der die Richtung der deutschen Politik veraendern wird. Schaut man sich allerdings die Kommunikationsmassnahmen der Parteien an, so kann man denken, es geht um Gemeinderatswahlen. In keiner Form ist den Beduerfnissen der jungen Generation Rechnung getragen worden. Social Media fand fast nicht statt, Dialog wurde zu slten gesucht. Veranstaltungen mit Zugpferden aus der Bundespolitik sind aus dem Baukasten der Vergangenheit. Zudem kommt noch ein neues Wahlverfahren hinzu, das bis zum vergangenen Freitag nur seine Erfinder verstanden haben.
Das alles laesst mich eine sehr niedrige Wahlbeteiligung und eher schlechte Prognosen vorhersagen. Ich denke, in einer Stadt wie Hamburg wurde eine grosse Chance jetzt schon vertan.

Share

Bundespräsidentenwahl 30. Juni 2010

Veröffentlicht von admin in : Allgemeines , einen kommentar schreiben

Welch ein Schauspiel und Spektakel wurde dem Volk bei dieser Wahl vorgeführt. Taktieren und strategische Überlegungen waren und sind weiterhin im Vordergrund. Schaut man auf Umfragen im Internet, dann sind die Wünsche der Wähler und Bevölkerung eindeutig. Parteien haben dennoch ihre Macht eingesetzt, um Christian Wulf durchzusetzen.
Dennoch in einer Demokratie ist gewählt gewählt, und wir als Volk akzeptieren natürlich diese Wahl. Ja, alle sollten hinter ihr stehen. Ein Signal von diesem Wahlvorgang ist, dass die Menschen teil hatten an Politik. Das könnte der Verdienst von Altpräsident Horst Köhler gewesen sein.

Share

Umfragetief der FDP 30. Juni 2010

Veröffentlicht von admin in : Allgemeines , einen kommentar schreiben

Politik hat etwas mit Vertrauen der Menschen in ihre gewählten Vertreter zu tun. Wie schon in dem Kapitel Politmarken und Branding dargelegt ist ein einheitlicher konsistenter Auftritt notwendig, um die gewünschten Assoziationen im Gehirn der Menschen zu erzeugen. Dies ist das größte Problem der FDP. Nach der Bundestagswahl 2009 waren zur Regierungsbildung erneute Kompromisse notwendig, die dann mit dem Wählerwillen begründet wurden. Den Wählerwillen gibt es aber nicht. Der Wähler verbindet mit seinem “Produkt” Volksvertreter die Person, die ihn am besten im Parlament vertritt. Er er will keine Komprpmisse aus Parteiräson, kein Taktieren, kein Weichspülen, kein Themensetting und kein Aufgeben von klaren Zielen. Leider ist Politik austauschbar geworden, entrückt vom Volk und unverständlich verkauft. Die Menschen wollen einen Dialog in einfacher Sprache, sie ist im Übrigen viel eingängiger, und sie wollen einen geraden Weg, den sie mitgehen können. Ebenso ist die Wahrnehmung als “die Wähler” falsch. Marken demgegenüber werden im Web 2.0 immer individualisierter. Das bedeutet für die Politik, dass die Partei die klare Positionierung vorgeben muss, und der einzelne Abgeordnete individuell mit seinem Kunden, dem einzelnen Bürger, kommunizieren muss. Nicht die Spitzen der Partei sind die Stars, sondern jeder einelne Volksvertreter. Damit erübrigt sich auch die Frage nach geeignetem Personal. Der Teamgedanke sollte mehr in den Vordergrund gestellt werden.

Share

Zielgruppe Nichtwähler 29. September 2009

Veröffentlicht von admin in : Kommunikationspolitik, Zielgruppen , einen kommentar schreiben

Die Wahl ist gelaufen. Ich meine, die Partei mit dem besten Dialog-Konzept hat für die positivste Überraschung gesorgt, nämlich die FDP. Guido Westerwelle ist authentisch geblieben, das bezeugt die klare Linie zur CDU vor der Wahl, die Partei war klar positioniert und konnte deshalb mit der Zweitstimme punkten.

Untersucht wurde von den Demoskopen sehr viel, Wählerwanderung war das Stichwort. Aber wie will ich Wählerwanderungen beurteilen, wenn die abgebende Partei gar kein klares Profil hatte ? Interessant wäre in diesem Zusammenhang die Untersuchung der Zielgruppe der Nichtwähler. Wie setzt sich diese Gruppe demografisch zu sammen, welche sozialen Aspekte spielten eine Rolle und welche psychologischen mechanismen haben zur Entscheidung geführt. Dies wäre eine wahre Analyse der Politikverdrossenheit mit einem ersten Lösungsansatz. warten wir es ab.

Share

Bundestagswahl 27. September 2009

Veröffentlicht von admin in : Allgemeines , einen kommentar schreiben

Noe it´s showtime, oder anders gesagt, die Entscheidung naht. Einzig die FDP hat den direkten Weg zum Wähler gesucht und auf Dialog-Marketing-Maßnahmen gesetzt. Heute sollen noch sms verschickt werden, um die zweitstimmen zu aktivieren. Ob es denn hilft werden wir am Abend wissen. Union uns SPD haben nach meiner Auffassung eger auf alte Mittel zurückgegriffen und Plakat, Anzeigen und TV favorisiert. bei der Jugend dürfte dies nicht so gut angekommen sein. Internet und mobil wäre da schon die bessere Variante gewesen. Man muss sich auch einmal etwas trauen und neue Wege probieren. Oder war die Zielgruppe die stakte 50+ Fraktion? Dennoch. Politik und deren Zustimmung hängt von den Bedürfnissen der Wähler ab, und dies sind nun mal alle Bürger. So muss ich den schierigen Spagat zwischen Klassik und Moderne wagen und auch initiieren. Ich bin gespannt auf den Ausgang.

Share

Yes, we can 21. September 2009

Veröffentlicht von admin in : Allgemeines , einen kommentar schreiben

Der Wahlkampf geht in die letzte Runde zur Entscheidung am 27.9.09 für den neuen Bundestag. fade und von alten Kommunikationsmitteln geprägt dümpelt er dahin. Talk-Shows, die keiner mehr sehen will, Plakate, die keinen interessieren und aussagelos sind, und ein TV-Duell, das keines war, das waren bisher die Mittel. Der Blick über den Atlanik zum erfolgreichen Obama Wahlkampf ließ einige Strategen eine Kopie erstellen. Nur hatten sie vergessen, dass in Deutschland nicht der Kanzler/ die Kanzlerin direkt gewählt werden, sondern der Bundestag mit Erststimme für den Wahlkreisabgeordneten und mit Zweitstimme für eine Partei. Darin alleine liegt die Schwierigkeit. Erwartet man vom Kandidaten ein Profil, ein Image und Authentizität, so wird er durch die Partei und ihr Programm schon wieder gestreamlined. Wie soll ich im Zeitalter von Social Media, also Facebook, Twitter und viele ander mehr Follower generieren, wenn ich für keine klare Position stehe. Ich muss mich als Kandidat deutlich abgrenzen, meine eigene Position kommunizieren und mein Image bilden. Bei jedem Markenartikel würde mann sagen, er braucht eine USP (Unique Selling Proposition), etwas Einzigartiges. Aber selbst die Parteien haben nichts Einzigartiges mehr. Vielleicht erklärt dies auch den Erfolg der Linken, sie szehen einfach nur für Anderartigkeit, das schein die USP zu sein.

ich glaube nicht, dass Datenschutz hier eine Rolle spielt. Ich glaube vielmehr, das deutsche parteien sich viel zu viel von den verschiedenen Umfragen leiten lassen, und ihre Aussagen danach prägen, anstatt eine klare Linie zu kommunizieren. Selbstverständlich kann eine Partei Daten nach ihrem Klinetel selektieren, um so dichter an “ihren” Wähler zu kommen. Das badarf aber klarer Selektionskriterien, die jedoch will man wohl nicht anlegen, weil die Partei für alle offen sein soll. Diese Ununterscheidbarkeit der Parteien führt jedoch zu Unentschlossenheit beim Wähler.

Den Parteien fehlt der Mut, neue kreative Wege der Ansprache zu gehen und ein integriertes Konzept über alle Kanäle zu kommunizieren. Dies weiter gedacht, bedarf es auch einer intensiven Schulung der Kandidaten, um die Wirkung auf die Köpfe und Gehirne der Menschen, die sie wählen sollen, zu verstehen. Der Wähler ist nämlich ziemlich schlau und erfasst unterbewusst die Unsicherheiten der Kandidaten. Und wer will sich schon von unsicheren Politikern regieren lassen ?

Share

Europawahl war gestern – Bundestagswahl ist morgen 8. Juli 2009

Veröffentlicht von admin in : Allgemeines , einen kommentar schreiben

Die Europawahl ist vorbei und das politische Leben ist wieder im Alltag angekommen. Im Bewusstsein des Bürgers, der Einwohner der EU war die wahl ja nie richtig angekommen. Keine Kandidaten, kein Programm und was noch wichtiger war, kein Profil. Überprüft man die klassiscjhen Element der Markenführung, wie Vorstellungsbild von Dienstleistung und Produkt, Emotionalität der Botschaft,Zusatznutzen der Leistung, Positioniereung gegenüber den Konkurrenten, Verwenden von Symbolen und integrierte Kommunikation, dann muss man sagen: Nichts ist richtig umgesetzt worden, geschweige denn Dialog mit dem Wähler geführt.
Wenden wir uns zur Bundestagswahl zu, so scheint es nicht viel anders zu werden. Wer hat seinen Wahlkreiskandidaten in derletzten zeit gesehen oder gehört ? Wer hat von ihm in der örtlichen Tagespresse etwas zu den aktuellen Themen, die die Menschen bewegen, gelesen? politik hat die Bindung zum Kunden/Wähler verloren. Es geht um Rettung von Opel,Quelle, Arcandor oder anderen Großunternehmen. natürlich geht es auch da um das Schicksal von Menschen und ihren Arbeitsplätzen. Aber interessiert denn das Schicksam der übrigen bevölkerung keinen Politiker ? Werden sie nicht auch von ihnen gewählt? Ich glaube ja, der Politiker wird von allen seinen Bürgern im Wahlkreis gewählt oder eben auch nicht. Will ich Kundenbindung und Loyalität herstellen, dann muss ich auch mit meinem Mandanten/dem Wähler kommunizieren und zwar auf seine Art und Weise. dazu muss ich mir sein Kommunikationsverhalten vor Augen führen und meine Maßnahmen darauf abstimmen.
Was ist nun die Botschaft der Parteien zur Bundestagswahl? In 81 Tagen ist Wahl. Wann soll dies alles noch erfolgen? Ich bin gespannt auf die Antworten und werde sie verfolgen.

Share